Vorververkaufstellen: Bücherinsel, Central (Lotto-Toto), Getränke Huditz & Kässinger oder bei Dieter Baldo, Tel. 07245-2905 - email: d.baldo@gmx.de
Samstag, den 12. Mai 2018, 17 Uhr – Eintritt: € 5.- Traumfänger Die Künstlerin Anne Stephan aus Villingen-Schwenningen, die bereits im vergangenen Jahr bei der Land Art-Performance „poetische NaturSchauSpiele“ mitgewirkt hat, zeigt als Einzelausstellung im Klostergarten ihre kleinen und großen Traumfänger, hergestellt aus Naturmaterialien. Die Traumfänger werden nach der Ausstellung zum Kauf angeboten. Musikalische Traumreise Begleitet wird die Veranstaltung, bei der auch Traumgedichte gelesen werden, von dem Künstler-Duo Karl-Heinz-Wagner & Monika Opferkuch aus Villingen-Schwenningen mit seinen umfangreichen Percussions-Instrumenten & Klangschalen. Karl-Heinz Wagner leitet seit 2014 eine Schule für Rhythmik & Percussion, außerdem die Trommelgruppe Akoma; er unterrichtet u.a. afrikanisches Trommeln, Cajon & Stockkampfkunst.
Patrick Süskind: Der Kontrabass Das Stück besteht aus einem Monolog eines alternden Kontrabassisten, Mitglied in einem Staatsorchester, der dem Publikum einen leidenschaftlichen Vortrag über die Vorzüge seines Instruments hält. Seine anfänglichen Lobreden auf den Kontrabass werden jedoch immer widersprüchlicher und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich als verbitterter, einsamer Stubenhocker, der sein Instrument und seinen Beruf als tiefster Seele verabscheut und der Mozart und Wagner hasst. Seine einzigen positiven Gefühle offenbart er für die junge Sopranistin Sarah; ihren Namen plant er laut bei der bevorstehenden Rheingold-Festspielpremiere in den Saal zu rufen … Der Kontrabass (1981) war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen. Premiere: Sa 9. Juni 2018, 20 Uhr Weitere Aufführungen: So 10. Juni, 18 Uhr Sa 30. Juni, 20 Uhr & So 01. Juli, 18 Uhr Eintritt: € 10.- auf allen Plätzen Kontrabassist: Michael Casper Müller – Regie: Dieter Baldo
Liebe in der Bibel - Das Hohelied Salomos Bei dem Hohelied Salomos handelt es sich um eine Sammlung von Liebesliedern.  Das Hohelied hat sehnsuchtsvolle bis schwärmerische Äußerungen über die menschliche Liebe und Erotik zum Inhalt. Mann und Frau besingen abwechselnd ihre Liebe zueinander. Kennzeichnend für das Hohelied ist eine mehrdeutige, ausgesprochen bildhafte Sprache. Die Schönheit des/der Geliebten (z.B. Augen wie Tauben) oder der Liebesakt (z.B. Gang in den Garten) werden in Metaphern gekleidet besungen, die in der Sprache und Kultur Israels, Ägyptens und des Vorderen Orients verankert sind. Bei dem Bild handelt es sich um eine Collage von Lucas Cranach dem Älteren: „Adam und Eva“ (1513). Es lesen &/ spielen: Anna Zimmermann & Paul Hengsbach Termine: Sa 23. Juni 2018, 20 Uhr & So 24. Juni, 18 Uhr – Eintritt: € 10.-
Lutz Hübner: Gretchen 89 ff. (Komödie) Den „Faust“ brauchen Sie hier weder zu kennen, noch zu mögen, denn nicht Goethe steht im Mittelpunkt, sondern andere Theatergötter – die natürlichen Angstgegner Regie und Schauspiel. Gretchen 89 ff. ist eine Liebeserklärung an das Theater, ein urkomischer Spaß für alle und ein tiefer Blick hinter die Theater- Kulissen: Im rasanten Wechsel proben die unterschiedlichsten Regisseure und Schauspielerinnen die „Kästchenszene“ aus Goethes „Faust I“, Reclamheft, Seite 89 folgende. In höchst vergnüglichen, pointierten Dialogen wird hier die schillernde Welt des Theaters persifliert und vom Kopf aus den Bauch gedreht. Es spielen: Bettina Davidenkoff, Paul Hengsbach, Annette Meister, Tamara Oßwald, Barbara Pick, Angela Schach, Konrad Schuster, Anna Zimmermann – Regie: Dieter Baldo Premiere: Sa 14, Juli 2018, 20 Uhr Weitere Vorstellungen im Juli: Sa 21., 20 Uhr – So 22. Juli, 18 Uhr Sa 28., 20 Uhr & So 29., 18 Uhr Eintritt: € 10.- auf allen Plätzen
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Heimat der “Heiligen-Legenden”

Ende der Bickesheimer Klosterfestspiele e.V.!

Leider ist das Pfingstwunder in Durmersheim ausgeblieben. Der Pfarrgemeinderat hat am Mittwoch, den 14. März in nicht öffentlicher Sitzung abgestimmt & entschieden: ab 2019 gibt es im Klostergarten keine Veranstaltungen der „Bickesheimer Klosterfestspiele e.V. mehr. Nach sieben Jahren endet eine künstlerische Ära mit vielen großen Singspielen wie „Hildegard von Bingen“, „Bernhard von Baden“, Franziskus von Assisi“, aber auch mit Kinderstücken wie „Der Gurkenvampir von Bickesheim“ und „Der kleine Prinz“, der von über 1000 Kindern besucht wurde. Wie gesagt: das Pfingstwunder, nach dem man miteinander in einer neuen Sprache der Versöhnung und Verständigung hätte sprechen können, hat nicht stattgefunden. Damit geht auch ein Stück Kultur in Durmersheim verloren. Der Klostergarten, gerade umgestaltet, wird verwaist sein ohne die „Klosterfestspiele“. Leider wird es nun nicht mehr wie bei Goethes „Faust“ heißen: „Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen. Und jedermann erwartet sich ein Fest.“ Noch ein Jahr haben Sie Gelegenheit, die Veranstaltungen im Kloster-garten zu besuchen. Danach werden die „Bickesheimer Klosterfestspiele e.V.“ und mit ihr ca. 25 ehrenamtlich tätige Amateurdarsteller, Amateur-darstellerinnen & Kinder nach der „Vertreibung“ erst einmal in der „Kleinen Klamotte“ in Würmersheim ihre Heimat finden. Dort werden wir weiter spielen, kleinere Stücke, lustvoll, emotional und heiter, und niemand wird fragen, was uns antreibt weiterzumachen. Natürlich die Spielfreude, die Leidenschaft, die jedem kreativen Menschen innewohnt und ihn auszeichnet. Auch an der „Kleinen Klamotte“ hoffen wir 2019  weiterhin auf unser Publikum, das uns die vergangenen sieben Jahre begleitet hat. Ihr Dieter Baldo 1. Vorsitzender
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